Chronik des MSV 19 Rüdersdorf

Die Wurzeln des Rüdersdorfer Fußballs reichen bis in das Jahr 1919 zurück, wo mit der Gründung des SC Kalkberge ein Verein in der Mitte des Ortes rasch zu einem sich vorwiegend aus der umliegenden Arbeiterschaft des Kalkbergbaus herleitete. Man wetteiferte regional v.a. mit Berliner Vereinen.

Nach dem II. Weltkrieg war aus dem Verein mit staatlicher Hilfe eine Betriebssportgemeinschaft namens Chemie Rüdersdorf gebildet worden. Höhepunkt war seinerzeit der Gewinn der Berliner Bezirksmeisterschaft in der Saison 1952/53. Gespielt wurde zu der Zeit noch auf dem Grundsteig in der Nähe des Kesselsees, unweit des heutigen Friedhofs in der Breitscheidstraße. So manches Derby in dieser Zeit zog bis zu 2000 sportbegeisterte Fans zu den Heimspielen der Rüdersdorfer an.

So sah es am ehemaligen Grundsteig aus: Von vielen auswärtigen Teams gefürchtet, weil sie mit den Dimensionen nicht klar kamen. Der Platz war 120 Meter lang.

Alte Herren Mitte 70er Jahre. Vorn links u.a. Siegfried Erkner.

In den Sechzigern erfolgte eine Umbenennung in Aufbau Rüdersdorf, und die betriebliche Unterstützung lag nun beim Zementwerk. Viele Jahre spielte das Männerteam in der Bezirksliga von Frankfurt/Oder. Anfang der 70er Jahre errichtete man mittels der starken Unterstützung des Zementwerks das Stadion in der Puschkinstraße, an der Stelle ehemaligen Brachlandes inmitten des Ortes. Das 5000 Stehplätze fassende Rund ist damit eine der größten Stadien der Region.Nach der Wende erfolgte eine Umbenennung in Märkischer Sportverein 1919 Rüdersdorf. Im Stadion installierte man ca. 500 Kunststoffschalensitze, die den Besuchern zukünftig mehr Komfort bieten sollten.Seit dem Aufstieg des Vereins in die Landesliga 2002 steht die Männermannschaft bis auf eine Ausnahme immer weit vorn mit an der Tabellenspitze, wiederholt blieb nur der undankbare zweite Platz und verhinderte somit den Aufstieg in die Verbandsliga. Im Jahr 2003 kam es vor einem Punktspiel zu einem Traditionstreffen einer Berliner Seniorenvertretung und der alten DDR-Nationalmannschaft von 1963, unter anderem mit den nationalen Größen Eberhard Vogel, Peter Ducke und Gerhard Buschner.

Aufstiegsmannschaft 2002 von Trainer Frank Terletzki.

Aufstieg der Zweeten 2010 in die Kreisliga (Trainer Jens Behrent)

2008 wurde das erste Rüdersdorfer Stadionfest begangen, eine Art sportliches Volksfest für Jung und Alt.2009 wurde der ungeliebte Hartplatz zu einem zweiten Rasenplatz umfunktioniert, ein Jahr später ein Kunstrasen-Minifeld aus Landes- und Gemeindegeldern errichtet.Im Sommer 2011 begannen die Bauarbeiten für ein neues Funktionsgebäude. Dieses wurde im Juni 2012 seiner Bestimmung übergeben.

Im Sommer 2012 krönte der 1998er Jahrgang seine jahrelange Vorreiterstellung im Landkreis MOL mit dem Gewinn des Triples. Das Pokalfinale fand in 

Rüdersdorf statt.

 

Ein weiterer Höhepunkt war das Aufeinandertreffen des MSV auf den FC Energie Cottbus in der zweiten Runde des Landespokal im September 2015. Rund 1500 Zuschauer verfolgten die Partie David gegen Goliath (Endstand 1:12).  Das Spiel wurde live im Fernsehen übertragen.

Sowohl die C- als auch die A-Junioren werden Meister im Fußballkreis Ostbrandenburg der Saison 2015/16.

Gründungsmitglieder des SC Kalkberge Rüdersdorf.

ERFOLGE AUS JÜNGSTER VERGANGENHEIT

 

Kreismeister MOL  E - Jugend 2008/09
Pokalsieger MOL  E - Jugend 2008/09
Kreismeister  MOL D - Jugend 2009/10
Pokalsieger  MOL D - Jugend 2009/10

Aufstieg in die Kreisliga MOL 2. Männer 2009/10
2. Landesklasse Ost  D - Jugend  2010/11

Kreismeister  MOL  C - Jugend 2011/12
Vizemeister MOL/Barnim  B - Jugend 2012/13

Kreismeister  MOL  C - Jugend 2012/13

2. Landesliga Nord  1. Männer 2012/13
Vizemeister Ostbrandenburg  B - Jugend 2014/15
Meiter Ostbrandenburg  A - Jugend 2015/16

Meister Kreisklasse Ostbrandenburg C-Junioren 2015/16

Platzwart Peter Vandrey - letzter Ehrenamtspreisträger des FK MOL 2014